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07.11.2024

Bewegtbild als kreatives Ökosystem

Unter dem Motto „Kärnten kann Cannes“ traf sich die Crème de la Crème der Film- und Werbeszene in den Klagenfurter Kammerlichtspielen. Fussi: „Wir haben Grund stolz zu sein.“

Ein Drehbuch mit dem Titel „Kärnten kann Cannes“ wurde am 6. November 2024 in den Kammerlichtspielen Klagenfurt geschrieben. Als Hauptdarsteller fungierte die Kärntner Film- und Werbeszene, und die besten Nebendarsteller waren die ausgezeichneten Werbefilme der berühmten Cannes Rolle 2024.

Die Regisseure mit Werbesprecher Volkmar Fussi, Telekommunikationssprecher Bernd Frumlacher und Andreas Frei von der Film- und Musikwirtschaft streuten den Hauptdarstellern gleich zu Beginn Rosen. Fussi: „Das kreative Handwerk spiegelt die Exzellenz der Branche wider. Heute wollen wir die Kärntner Projekte zelebrieren, die Auszeichnungen von Berlin bis Los Angeles gewonnen haben. Darauf können wir stolz sein.“ Für Andreas Frei ist die Film- und Musikproduktion wie ein kreatives Ökosystem, ein Miteinander von Kunst und Kultur. „Dieses Ökosystem gilt es zu erhalten“, sagt Frei.

Sieben Filme und 33 Awards

Und wie dieses Ökosystem funktioniert, das zeigten die sieben ausgewählten Filme aus Kärnten, die insgesamt 33 internationale Awards eingeheimst haben. Die Protagonisten der Projekte ließen auf der Bühne hinter die Kulissen der Produktionen blicken. Naturfilmer Mario Kreuzer von PKM Film tauchte beispielsweise in die „Bunte Welt der Gartenvögel“ ein und wurde damit für den renommierten Jackson Wild Award nominiert. Das Team rund um Lukas Schwarzkogler von Montenero und Drehbuchautor Flo Lackner blickt auf stolze sieben Awards für den Imagefilm für das Bundeskriminalamt. Lukas sagt: „Wir machen unsere Arbeit gerne und dann kommt auch was Spezielles dabei heraus.“ Und Flo ergänzt: „Ich bin einfach ein Fetischist von Spezialeinheiten.“

Harte Arbeit

Lukas Frei und Daniel Stadler sicherten sich Gold beim Commercial Film & Music Award. Sie steuerten den Sound zu einem Halloween-Film bei, den sie in Coproduktion mit AEROfilm aus Wien realisierten. Lukas schmunzelt und sagt: „Ich bin einer von den Sesselfurzern im Studio und habe versucht, es so horrormäßig wie möglich zu gestalten.“ Als einzige Frau auf der Bühne glänzt Jaqueline Rauter. Mit ihrem Kurzfilm Armenia brachte sie es auf unglaubliche 19 Awards. „Mein größter Erfolg war“, sagt sie, „das Projekt so fertig zu bringen, wie ich es mir gedacht habe. Das war harte Arbeit.“ Und dann bleibt noch Martin Tamer von der Agentur intermedia, der mit seinen Signature-Animationen bei den Werbepreisen Austriacus und CREOS Gold holte. Er meint: „Der Vorteil ist, wenn man seine Sache gut macht, kommen die Folgeaufträge.“

Dann aber schwenkt die Kamera zu den coolsten Werbfilmen der Cannes Rolle. Gleich bei der ersten Produktion blieben einige Münder offen – und klappten erst nach dem letzten Spot wieder zu. Denn die Filme sind einfach großartig. Aber bei über 27.000 Einreichungen aus der ganzen Welt im Jahr 2024 in 30 Kategorien bei den Cannes Lions ist das wohl auch zu erwarten.

Im Abspann wurden noch reichlich Erfahrungen zwischen Werbern und Filmern ausgetauscht – und so das kreative Ökosystem der Filmwirtschaft am Laufen gehalten.

Zur Fotostrecke auf aufgeschnappt.at >>

Autor

von Create Carinthia


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