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20.02.2017

Siegprämie für CREOS-Gewinner - oder doch nicht?

Kärntens Kreative erarbeiteten Ideen, damit der Kärntner Werbepreis noch nachhaltiger wirkt.

Wenn das nicht preisverdächtig ist: Rund 30 CREOS-Preisträger begaben sich am 9. Februar in den Lakeside-Park und tüftelten unter der Moderation von Udo Müller an der Nachhaltigkeit des Kärntner Werbepreises. Warum der Aufwand? "Der CREOS bedeutet viel Arbeit und bringt auch einen großen Hype nach der Gala. Die Wirkung sollte aber auch später weitergehen", so Volkmar Fussi. Der Fachgruppenobmann sorgte bei den CREOS-Gewinnern für ein Déjà-vu und strahlende Gesichter, indem er einen Videozusammenschnitt der Gala 2016 mit allen Preisträgern zeigte.

Siegprämie und Verdopplung des Stundensatzes
Danach ging es an die Arbeit. Und schnell zeigte sich, dass nur wenige der Gewinner ihren CREOS auch später aktiv bewerben - abgesehen von den obligaten Facebook-Postings oder der Ablage des Preises in der Vitrine. Dabei gibt es schöne Storys, wie jene von Daniel Kattnig, dem der Kunde den CREOS erst nach zwei Monaten zurückgab. Grund: "Urlaub am Bauernhof" präsentierte den Preis im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung. Und so fragte Müller die CREOS Gewinner, durch welches Wunder der CREOS nachhaltiger werden könne. Hier zeigten die Werber ihre Kreativität: Die Meldungen reichten von Siegprämien über die Verdopplung des Stundensatzes bis hin zur höheren Beteiligung an der kommenden WK-Wahl. Ebenso ein Wunder wäre, wenn das Werbefestival in Cannes zusperrt und sich dem CREOS anschließt.

Patenschaften für Neueinreicher
Schöne Geschichten wurden auch im nächsten Teil gesponnen. In Gruppen aufgeteilt machten die Werber Sketches (einen ganz köstlichen lieferten Gunter Bodner und Ronald Mairitsch), Interviews, Storytelling oder Moodboards und erarbeiteten so Nachhaltigkeits-Ideen. Daraus wurden zum Abschluss Umsetzungsvorschläge für den kommenden CREOS entwickelt. Ein wichtiger Punkt war die faire Preisgestaltung - der CREOS sollte die Werber im Kampf gegen Dumping stärken. Zudem wurde angeregt, dass die Kärntner Kreativen für den Bundes-Werbewettbewerb an einem Strang ziehen. Ebenso interessant: Patenschaften für Neueinreicher durch die Gewinner und der Wunsch nach Feedback für alle Einreicher. Damit weiß jeder, wo er im Vergleich zum Mitbewerb steht. Eine Menge Inputs für Volkmar Fussi und sein Team, die in der kommenden Ausschusssitzung die Maßnahmen definieren.

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