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23.06.2022

Wer braucht Sex, wenn man ein Smartphone hat

TikTok, YouTube und Co.: Beim Create Carinthia Sommerfest serviert Lisa Sophie Thoma brandheiße Tipps rund um Social Media. Aber wie können Kreative ohne Social Media bis zu 20.000 Euro einsacken?

Wusstest du, dass Millenials auf Freunde und Sex verzichten können, nicht aber aufs Smartphone? Klingt komisch, ist aber so. Die erfolgreiche Influencerin Lisa Sophie Thoma griff beim Create Carinthia Sommerfest tief in die Social-Media-Trickkiste und servierte brühwarme Tipps, wie du auf Social Media richtig durchstarten kannst. Aber dazu später.

Viele neue junge Gesichter sah man beim Sommerempfang im Parkhotel in Pörtschach. Vielleicht lag es ja an Lisa Sophie Thoma, wer weiß. Aber bevor sie zum Mikro griff, wartete Landesrat Sebastian Schuschnig mit einem Zuckerl auf. Kreative können bis zu 20.000 Euro einsacken, wenn sie als offizielle Gruppe ein gemeinsames Projekt umsetzen. Die Sichtbarmacher in Spittal zeigen, wie es geht: Gemeinsam machen die Kreativen aus Oberkärnten in ihrer Region auf ihre Leistungen aufmerksam. Einen echten Erfolg sprach auch FG-Obmann Fussi an - die Aktion Neustart, bei der seit Jänner Dienstleistungen der Kärntner Werber mit bis zur 500 Euro gestützt wurden. Das Fachgruppenbüro bearbeitete rund 150 Aufträge, 65.000 Euro wurden ausgeschüttet. Die schlechte Nachricht laut Fussi: „Am 30. Juni schließt Kurt Wolf die Kassa!“

Sei wie deine Zielgruppe

Zurück zu Lisa Sophie Thoma. Sie hat sich ihr Studio zu Hause aufgebaut und mit bis zu drei Mitarbeiter:innen 250.000 Follower auf YouTube (englischer Kanal: 1 Million Follower) und 200.000 Followern auf TikTok unterhalten. Jetzt arbeitet sie als Uni-Dozentin und bringt Unternehmen bei, wie sie ihre Botschaften erfolgreich auf Social Media verbreiten. Eine Möglichkeit ist, auf Influencier:innen zu setzen. Wichtig sei, nachzudenken, welches Genre welche/r Influencer:in bedient. Thoma: „Das gelingt, indem ihr euch auf Social Media wie eure Zielgruppe verhält. Schon nach kurzer Zeit spuckt euch der Algorithmus ganz neue Contents aus und präsentiert die idealen Influencer:innen.“

Fakes entlarven

Bei Influencer:innen solle man darauf achten, dass sie umfangreiche Produktkenntnisse haben! Sie müssen unbedingt authentisch sein. Trotzdem solle man den Influencer:innen genügend Freiraum geben und auf einen strengen Markenstil verzichten. Wenn für einen Kunden gearbeitet wird, ist ein umfangreiches Briefing das A und O. Und: „Berechnet unbedingt im Angebot schon die Korrekturschleifen ein.“ Korrekturen benötigen auch die Zahl bzw. die Qualität der Follower. Denn niemand will Fakes in seiner Community. Fakes entlarvt man laut Thoma übrigens, „wenn ihr auf die Herkunft der Likes und Follower achtet“. Bei echten Likes gehe die Zahl linear nach oben.

Nicht verkaufen, sondern helfen

Abschließend servierte die Influencerin noch wichtige Details: So betrage die durchschnittliche Verweildauer auf TikTok 50 Minuten, bei Instagram sind es nur 24 Minuten. Besonderes Augenmerk solle man auf Vorschaubilder legen, denn diese animieren zum Weiterschauen. Außerdem sei erfolgreicher Content nicht aufs Verkaufen ausgerichtet, sondern aufs Helfen. Und es zahle sich aus, zunächst auf einen eigenen TikTok-Kanal zu verzichten und stattdessen mit Influencer:innenkampagnen zu testen. Und das mit dem Sex wurde eh schon erwähnt.

PSG-Legende verabschiedet sich in Pension

Feierlich ging es anschließend nicht nur beim Galadiner zu. Auch ein Generationenwechsel wurde entsprechend gewürdigt: Andi Waldherr übergab das PSG-Zepter an David Kovacevic. Volkmar Fussi dankte dem Plakatprofi für die jahrelange Unterstützung. Der sichtlich gerührte Neo-Pensionist appellierte an die jungen Werber:innen: „Glaubt an diese Branche!“

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