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20.04.2016

Wertgefühl der Ein­heimi­schen steigern

Klagenfurter Werbetrio zeigt den Kärntnern, wie wichtig der Wirtschaftsfaktor Tourismus ist – und das mit Plakaten, Online-Videos und Rolling Boards.

© www.tourismusdrin.at

Wohlstand und weniger Arbeitsstunden haben dazu geführt, dass ein Wirtschaftszweig entstand, der früher nur eine untergeordnete Rolle spielte: die Freizeitwirtschaft. Es ist eine Branche, in der alle Aktivitäten angesiedelt sind, mit denen Menschen - gemeint sind die Einheimischen im Gegensatz zu den Touristen – ihre freie Zeit verbringen. Im Gasthaus, am Pyramidenkogel, am Spazierweg.

All diese Orte gäbe es aber so nicht, wenn es nicht auch den Tourismus bzw. die Tourismuswirtschaft gäbe. „48.000 Menschen leben in Kärnten von Jobs, die direkt oder indirekt davon abhängen“, sagt Spartenobmann Helmut Hinterleitner, selbst Hotelier am Faaker See, der 6.000 Unternehmer vertritt. „Doch die Wertschätzung dafür, der Stolz darauf, ist verloren gegangen.“

Wie wertvoll der Tourismus für jeden Kärntner ist, soll nun eine Kampagne sichtbar machen, die es so im Kärntner Tourismus noch nie gegeben hat – eine Kampagne, die nicht an die Gäste, sondern an die Kärntner adressiert ist. „Da steckt Tourismus drin“ ist die Zentralbotschaft der Initiative, für die Hinterleitners Sparte 130.000 Euro in die Hand genommen hat. Der Grafiker Tom Ogris (33), die Marketingberaterin Melanie Sass (37) und der Texter Johannes Wouk (33) – allesamt Einzelunternehmer aus Klagenfurt – zeichnen für die Kampagne verantwortlich, die unter anderem aus Plakaten, Online-Videos und Rolling Boards (sich bewegende Plakate) besteht. Letztere liefert das Werbeunternehmen Logicom aus Maria Saal. Bei jedem Sujet ist der Buchstabe „T“ hervorgehoben. Die Aktion soll über den Sommer laufen – überall dort, wo Kärntner den Tourismus nutzen. Bis September.

Sorge, dass es den Kärntnern piepegal sein könnte, wo überall Tourismus drinsteckt, hat Hinterleitner nicht. „Ohne Tourismus würden in Kärnten jährlich 550 Millionen Euro an Nettoeinkommen fehlen. Das sind fast 1.000 Euro in der Brieftasche eines jeden Kärntners.“ Erst kürzlich hat eine Studie des Institutes für höhere Studien festgestellt: Tourismus ist, nach der Industrie, zweitgrößter Wirtschaftsfaktor in Kärnten.

Mehr auf: www.tourismusdrin.at

Quelle: Eva Gabriel, Kleine Zeitung

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